keine Versicherung bei Diebstahl eines portablen Navigationsgerätes

Mobile Navigationssysteme sind bei Diebstahl nicht versichert. Vor kurzem stellte dies das Landgericht Hannover noch einmal durch ein Urteil klar. Für einen potenziellen Dieb seien die mobilen Navigationsgeräte durch ihre Anbringung im Sichtfeld des Fahrers mittels einer "Schwanenhals"-Halterung sehr einfach zu erkennen.

Aufgrund ihrer leichten Entfernbarkeit und Transportierbarkeit gelten mobile portable Navigationssysteme daher auch als immer beliebter bei Dieben. Belässt man so ein Gerät über Nacht im Fahrzeug, wird es ein begehrtes Objekt zum Stehlen. Dadurch wird eine "erhebliche Diebstahlsgefahr" geschaffen. In einem solchen Fall handelt man grob fahrlässig und hat bei Diebstahl somit weder einen Versicherungsschutz noch einen Schadensersatzanspruch.

Anders ist es bei fest eingebauten Navigationsgeräten. Wird ein festeingebautes Navigationsgerät aus einem ordnungsgemäß abgeschlossenen Fahrzeug entwendet, ist dieser Diebstahl über die Teilkasko versichert. In solchen Fällen wird der Schaden vollständig reguliert.

Der Navigationsgerätehersteller TomTom zum Beispiel hat für diesen Fall vorgesorgt und in dem seit August 2007 erhältlichen Navigationsgerät TomTom GO 720 T eine Funktion integriert, die den Besitzer daran erinnert das Gerät nicht im Auto zu lassen.